Beste Anlageberatung 2018 – 14 Banken im Test

Zum siebten Mal in Folge hat das Deutsche Kundeninstitut (DKI) im Auftrag der Finanzwochenzeitung „€uro am Sonntag“ die Qualität der Anlageberatung bundesweit tätiger Filialbanken sowie ausgewählter großer Regionalbanken im Rahmen einer umfassenden Erhebung untersucht. Platz 1 belegte die HypoVereinsbank mit der Note „sehr gut“.

Gesamtergebnis

Insgesamt sind die Ergebnisse im Gesamtranking sehr positiv. Bis auf zwei Anbieter die mit der Note „befriedigend den Test abgeschnitten haben, sind alle anderen Anbieter mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet worden.

Ergebnisse im Detail

Beste Beratung

Die Ergebnisse der Kategorie „Beratung“ beruhen auf den Bewertungen des Mystery Shoppings vor Ort. Elf Banken erhalten für ihre Beratung die Note „sehr gut“ oder „gut“ und zwei Banken die Note „befriedigend“. Eine Bank schneidet „mangelhaft“ ab.

 

Beste Anlageempfehlung

Die Ergebnisse in der Kategorie Anlageempfehlung sind zufriedenstellend. Über die Hälfte der getesteten Anbieter haben die Note „sehr gut“ oder „gut“ erhalten. Die restlichen sechs Anbieter sind mit der Note „befriedigend“ bewertet worden.

 

Beste Anlageempfehlungen – Defensives Profil

Die Ergebnisse in der Kategorie Anlageempfehlung (defensives Profil) sind sehr positiv. Zehn der 14 Anbieter haben mit einer „guten“ oder einer „sehr guten“ Leistung abgeschnitten. Die restlichen Anbieter haben die Note „befriedigend“ erhalten.

 

Beste Anlageempfehlungen – Renditeorientiertes Profil

Die Ergebnisse in der Kategorie Anlageempfehlung (renditeorientiertes Profil) sind zufriedenstellend, bis auf zwei Ausnahmen. Zwei der Anbieter haben nur die Noten „ausreichend“ und „mangelhaft“ bekommen. Die Hälfte der Anbieter hat mit „sehr guten“ oder „guten“ Leistungen abgeschnitten.

 

Beste Anlageempfehlungen – Offensives Profil

In der Kategorie Anlageempfehlung (offensives Profil) sind die Ergebnisse weitestgehend zufriedenstellend. Fünf getestete Anbieter erhalten die Bestnote „sehr gut“. Über die Hälfte wird mit „guter“ oder „befriedigender“ Leistung bewertet. Jeweils zwei Anbieter werden mit den Noten „ausreichend“ und „ungenügend“ benotet.

 

Bester Kundenservice

Die Ergebnisse der Kategorie „Kundenservice“ fallen insgesamt zufriedenstellend aus. 12 der 14 Anbieter schneiden mit der Note „sehr gut“ oder „gut“ ab. Nur zwei Anbieter erhalten die Note „befriedigend“.

Testdesign

Die Erhebung fand im Zeitraum von Anfang September bis Mitte Dezember 2017 statt. Mittels der Erhebungsmethoden Mystery Shopping vor Ort, Mystery Calling, Mystery Mailing, Social Media-Checks und Analyse der Internetseiten wurden für jeden Anbieter die Daten für jeweils 145  Einzelkriterien in 550 Kundenkontakten erhoben. Aus den 145 Einzelkriterien sind drei zentrale Kategorien entstanden: Beratung (40% des Gesamtergebnisses), Anlageempfehlung (40% des Gesamtergebnisses) und Kundenservice (20% des Gesamtergebnisses).

Die nachfolgenden 14 Banken wurden untersucht:

Kundenprofile Mystery Shopping vor Ort

Die Mystery Shopper nahmen Beratungsgespräche gemäß dreier vordefinierter Kundenprofile wahr. Gemeinsam ist allen Kundenprofilen, dass 25.000 € für zehn Jahre angelegt werden sollen. Hinsichtlich ihrer Anlagepräferenzen und Risikotoleranzen unterscheiden sich die drei Anlegertypen jedoch wie folgt:

Der defensive Kunde: Seine Anlagepräferenz ist konservativ, Rendite ist zweitrangig, höchste Priorität hat die Kapitalsicherung. Der Kunde wünscht sich bei der zu empfehlenden Anlageform zudem höchstmögliche Flexibilität, um in Notfällen auf das Geld zurückgreifen zu können.

Der renditeorientierte Kunde: Der Kunde wünscht eine Verzinsung über Inflationsniveau. In Grenzen ist er bereit, Verlustrisiken zu tragen. Das Risiko eines Totalverlustes möchte er jedoch nicht eingehen. Auch er wünscht bei der zu empfehlenden Anlageform eine höchstmögliche Flexibilität, um in Notfällen auf das Geld zurückgreifen zu können.

Der offensive Kunde: Der Kunde möchte die höchstmögliche Rendite erzielen und nimmt dabei bewusst höhere Verlustrisiken in Kauf. Das Risiko eines Totalverlustes möchte er jedoch nicht eingehen. Flexibilität spielt für den Kunden keine Rolle, d.h. der Anlagebetrag muss nicht kurzfristig verfügbar sein.

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